Test-Bestellung bei Saal-Digital

Foto: Stefan Mörkels

Foto: Stefan Mörkels

Vorwort: Dieser Beitrag gesponsert! Nein? Doch! Ohhhh…

Für den Test wurde mir von Saal Digital ein Gutschein zur Verfügung gestellt. Das kann man jetzt verwerflich finden, dann muss man meinen persönlichen Erfahrungsbericht ja nicht lesen.

Für mich steht in erster Linie die Erfahrung mit dem Dienstleister und die Qualität im Vordergrund. Während ich in der Vergangenheit bereits andere Anbieter getestet habe und so weiss, wo ich definitiv nicht erneut bestellen werde und wo man sicherlich bedenkenlos bestellen kann, wollte ich auch Saal Digital eine Chance geben. Da ich hier meine eigene Erfahrung mit meinen eigenen Worten beschreiben darf, kann jeder weiterlesen, den meine persönliche Erfahrung interessiert.

Wie kam es zu diesem Test?
Facebook ist schuld! Natürlich, Facebook kann man für viel verantwortlich machen, aber in diesem Fall war nur der ursprüngliche „Suggested Post“ (Vorgeschlagene Beitrag) ausschlaggebend, den Saal Digital geschaltet hat. Als Fotograf konnte man sich um einen Gutschein bewerben. Nun, wie eingangs bereits geschrieben, die „Anderen“ kannte ich bereits und wollte jetzt auch hier die Qualität einmal testen. Denn wenn ich meinen „Kunden“ einmal Fotos anbieten möchte, dann möchte ich wissen, was ich meinen Kunden anbiete. Also den Link geklickt, die „Bewerbung“ ausgefüllt und gewartet. Die Antwort kam aber bereits am nächsten Tag. Das war im August …

Nun, ich hatte viel um die Ohren und Saal Digital war „entspannt“, was meinen Testzeitraum betrifft und glaubt mir, auch jetzt bin ich schon wieder spät dran… ;)

Foto: Stefan Mörkels

Foto: Stefan Mörkels

Die Bestellung
Nach diversen „Ich brauch mehr Zeit…“ und „Kein Problem…“ habe ich dann am 13.11.2016 die Bestellung endlich absenden können. Endlich, nachdem ich auf der Webseite erst eine Wandbild-Option (Alu-Dibond mit Standardhalterung) ausgesucht, die Bildgröße festgelegt und das Bild hochgeladen habe, konnte ich die Bestellung absenden. Als Zahlart „Auf Rechunung“ gewählt und gewartet.

Nun, das geht natürlich ggf. auch „komfortabler“, denn es gibt ja eine Mac- und eine Windows-Software. Diese also schnell geladen und … geht nicht, die Software setzt die Installation von Adobe Air voraus. Da ich jetzt hier meine Abneigung gegen Adobe nicht weiter ausführend möchte, habe ich also die Software wieder gelöscht und eben alles recht übersichtlich über die Internetseite gemacht. Hier hatte ich in der Tat nie den Punkt, nicht zu wissen, was man denn von mir wollte. Alles ganz übersichtlich bis zur Bestellung.

Punkteabzug in der B-Note also für ein Stück Software, welche „Adobe Air“ voraussetzt. Wer – wie ich – am Ende darauf verzichten will, der kann das dann auch über die Webseite machen.

Sonntags den 13.11.2016 (18:41 Uhr bestellt), am Dienstag den 15.11.2016 die Versandbestätigung (DHL) erhalten und das Bild am Mittwoch den 16.11.2016 geliefert bekommen. Drei Tage für ein individuelles Bild finde ich absolut in Ordnung. Eine Zeit, mit der man durchaus arbeiten kann.

Die Lieferung
Ich war an besagtem 16.11.2016 arbeiten und bin erst abends nach Hause gekommen. Ich habe mir in der Tat Gedanken darüber gemacht, wie sicher das Bild wohl verpackt sein wird? Und damit hatte ich jetzt nicht gerechnet, denn da stand es nun … ein 90cm x 56cm großes Monster von Verpackung.

Der erste Gedanke war, da muss sich einer „vertan“ haben, denn bestellt habe ich ein 60cm x 45cm großes Bild. Und auch die Bestellungen von den „anderen“ Versendern wo ich in der Vergangenheit bereits bestellt hatte, waren nie so „überdimensioniert“. Also packen wir einmal aus…

In der 90x56cm großen Umverpackung befindet sich eine weitere Verpackung, in der das Bild eingepackt gewesen ist. Eine fast 1,5 cm dicke – sehr stabile – „Pappe“ (80×55 cm) auf der das eigentliche Bild mittig mit dem Motiv Richtung Pappe aufgelegt und mit „Klarsichtfolie“ stramm eingewickelt war. Da bewegte sich nix, das Bild war so auf der Motivseite geschützt und bewegte sich keinen Millimeter!

Die Verpackung noch einmal "nachgestellt". man sieht auf Grund der Foliel, wie "stramm" das Bild eingewickelt gewesen ist.

Die Verpackung noch einmal „nachgestellt“. Man sieht auf Grund der Folie, wie „stramm“ das Bild eingewickelt gewesen ist.

Zugegeben, solch eine Verpackung habe ich bei den anderen beiden Versendern bisher nicht gesehen! Trotz der – ich nenne diese jetzt einmal „daumengroßen“ Eindrücke in die Verpackung – welche auf dem Transportweg wohl nicht ausbleiben -, konnte am Bild auf Grund der Verpackung nichts passieren.

Die "Standardhalterung" wird separat beigelegt und muss selber angeklebt werden (s. Anleitung).

Die „Standardhalterung“ wird separat beigelegt und muss selber angeklebt werden (s. Anleitung).

Die Klarsichtfolie vorsichtig mit einem Messer am Rand aufgeschnitten und das Bild entnommen. Die Standardhalterung wird übrigens separat beigelegt und muss vom Käufer selbst auf der Rückseite angebracht werden. Neben den zwei Aufhängern werden für unten auch noch zwei Abstandshalterungen aus Klarsichtgummi mitgeliefert. Auf der Halterung ist dann auch noch beschrieben, wie man mit diesem umzugehen hat.

Die Qualität
Meinen Bildschirm habe ich mit Spyder 5 kalibriert. Damit habe ich ein auf diesem Bildschirm entwickeltes Bild zu Saal Digital geladen und wurde nicht enttäuscht. Das Bild zeigt sich auf der Alu-Dibond-Platte exakt, wie ich es erwartet bzw. gehofft hatte.

Anmerkung: Bei Saal Digital können Fotografen, die Wert auf 100%ige Perfektion legen, sogar „ICC-Profile“ für Photoshop und Lightroom herunterladen.

Das fertige Bild ausgepackt...

Das fertige Bild ausgepackt…

Fazit
Würde ich wieder bestellen? Natürlich!

Wie eingangs bereits geschrieben, ist Saal Digital der dritte Dienst, den ich bzgl. Bildbestellung „getestet“ habe. Von einem Anbieter, wo ich weder im Versand noch in der Qualität der Arbeit, also dem fertigen Produkt zufrieden war über einen Anbieter, wo sowohl das Produkt wie auch der Versand insgesamt als „gut bis sehr gut“ bezeichnen würde, jetzt zu Saal Digital. Hier, wo nicht nur das fertige Produkt, sondern auch der Versand nicht nur wie „erwartet“, sondern in der Erwartung zum Teil übertroffen wurden.

Wer – wie ich – mit der Webseite leben kann (weil er die notwendige Software nicht installieren möchte), der wird hier nicht enttäuscht! Vielleicht schieb man ja in Zukunft einmal eine „native“ Software nach?

Fassen wir zusammen: Eine übersichtliche Webseite, ein schneller Bestell- und Versandprozess, für den Versand sehr gut gesicherte Ware und auch nach dem Auspacken ein Produkt, wie man es als Endkunde erwartet. Keine bösen, sondern nur positive Überraschungen.

Saal Digital, zu euch komm ich dann jetzt öfter!

Fragen zum Artikel? Dann hinterlasst bitte einen Kommentar und ich gehe so gut es mir möglich ist darauf ein!

Links zum Artikel:
Saal Digital (kein Werbelink!)

2 comments

    • Hallo Thomas,

      also im Vergleich des bestellen Formats (3:4 – 60×45 cm) geben sich da alle von mir bisher getesteten Anbieter nichts.

      Saal-Digital nimmt 47,95 Euro
      Anbieter 2 nimmt 49,99 Euro, bietet aber „nur“ 60×40 cm an.
      Anbieter 3 nimmt ebenfalls 47,95 Euro, wo ich persönlich nicht mehr bestellen würde.

      Alle Preise zzgl. weiterer Kosten für Halterung und Versand. Tun sich also alle nicht wirklich gegenseitig weh.

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